Förderungen

Berechnen Sie Ihre Förderung unter http://www.volkswagen.at/s/foerderungen/#/

 

Günstige Versicherung und niedrige Steuern für Elektroautos

Nicht nur der Kauf wird gefördert, es gibt noch weiteres Einsparungspotential. Je nach Versicherer, Tarif und Modell des Elektroautos sind die Beiträge zur Autoversicherung deutlich günstiger .

In Österreich fällt zudem die motorbezogene Versicherungssteuer weg, was sich ebenfalls auf die Kosten positiv auswirkt. Die Steuersätze liegen – sofern überhaupt Steuern zu zahlen sind – bei den umweltfreundlichen Elektroautos generell niedriger als für diesel- oder benzinbetriebene Fahrzeuge.

 

2016 entfällt der Sachbezug bei Elektroautos und sie sind vorsteuerabzugsfähig

Die Steuerreform wurde am 7. Juli 2015 im Nationalrat beschlossen – mit äußerst positiven Auswirkungen für die Elektromobilität: Ab 1. Jänner 2016 entfällt für Elektroautos, die als Dienstfahrzeuge genutzt werden, der Sachbezug. Weiters werden ab 2016 alle Elektroautos für Selbständige und Unternehmer künftig vorsteuerabzugsfähig sein. Beim Vorsteuerabzug ist jedoch die „Luxustangente“ zu beachten. Dies bedeutet, dass ein Vorsteuerabzug nur für Anschaffungskosten bis Euro 48.000,- genutzt werden kann. Wenn also ein Elektroauto 70.000,- Euro kostet, dürfen nur Anschaffungskosten von 48.000,- Euro abgesetzt werden. Der Vorsteuerabzug kann dann auch nur von diesem Betrag berechnet werden.

 

Förderung in Kärnten für Elektroautos

In Kärnten beträgt die Höhe der Förderung für ein Elektroauto zwölf Prozent des Kaufpreises inklusive 60 Monate Miete für den Akku – sofern dieser nicht im Kaufpreis enthalten ist. Die maximale Förderhöhe beträgt 3.500 Euro für neue batteriebetriebene zweispurige Serienautos.

 

Auch Salzburg unterstützt

Im Rahmen des Klima- und Umweltpaktes fördert das Bundesland Salzburg die Anschaffung von Elektroautos für Privatpersonen. Hier beträgt die Förderung 3.000 Euro pro Fahrzeug und wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses bewilligt. Erbringt man einen Nachweis, dass zusätzliche Kapazitäten zur regenerativen Stromerzeugung zum Beispiel durch eine Photovoltaikanlage geschaffen werden, erhält man eine Förderung in Höhe von 4.000 Euro pro Fahrzeug. Die maximale Förderung liegt jedoch bei 35 Prozent der förderungsfähigen Kosten.

 

Oberösterreichs Förderung der Elektromobilität

Auch in Oberösterreich wird alternative Mobilität gefördert. Privatpersonen bekommen beim Kauf von Elektroautos eine Fördersumme von 2.500 Euro pro Fahrzeug beziehungsweise 10 Prozent der Bruttoanschaffungskosten. Diese Förderung erhält jeder, der die Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich anerkennt und einhält.

 

Aktualisierung (Februar 2016): Leider wurde die Landesförderung für Private in Oberösterreich für 2016 nicht mehr verlängert und somit eingestellt.

 

Alternative Mobilität im Burgenland

Hier wird die Neuanschaffung eines E-Fahrzeugs oder auch der Umbau auf vollelektrischen Betrieb mit dreißig Prozent der Kosten bis maximal 750 Euro gefördert.

 

Elektroauto-Förderung für private Autos in Niederösterreich

Wer seinen Hauptwohnsitz in Niederösterreich hat, kann eine Förderung seines batterie-elektrischen Pkws, Plug-In Hybridfahrzeugs sowie Range Extender Fahrzeugs beantragen. Bis zu 3.000 Euro pro Fahrzeug werden gefördert, zusätzlich gibt es auch noch Mobilitätszusatzleistungen in Höhe von bis zu 2.000 Euro.

In den restlichen Bundesländern, der Steiermark, Tirol, Vorarlberg und in der Landeshauptstadt Wien gibt es derzeit keine Landesförderung für den Ankauf von Elektrofahrzeugen für Privatpersonen. Hier wäre es wünschenswert, wenn wieder Förderprogramme gestartet werden würden.

 

Betriebliche Förderungen bis zu € 20.000,-/Fahrzeug

Für Selbständige, Unternehmer, Betriebe, Bauträger und Flottenbetreiber gibt es in Österreich häufig eigene Förderungen. Zurzeit profitiert man in Österreich von einer außerordentlich hohen Umweltförderung des BMLFUW im Rahmen des Klimaaktiv Mobil-Förderungsprogramms. Fahrzeuge der Klassen M2 (mehr als 9 zugelassene Personen inkl. Fahrer) und max. 5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht bzw. N1 mit mehr als 2,5 Tonnen und max. 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht die zum Einsatz kommen, werden bei Verwendung von Ökostrom mit bis zu 20.000,- gefördert.

Bei Förderungen den Überblick und vor allem den Durchblick zu bewahren ist nicht leicht. Immer wieder ändern sie sich, laufen aus oder sind nur für eine begrenzte Anzahl von Bewerbern verfügbar.

GUT ZU WISSEN

Für ausschließlich elektrisch oder elektrohydraulisch betriebene Fahrzeuge wird keine NOVA (in Österreich beträgt die NOVA max. 16 %) eigehoben.

Für Kraftfahrzeuge, die ausschließlich elektrisch betrieben werden, entfällt die mortorbezogene Versicherungssteuer.

 

Vorsteuerabzug bei Elektrofahrzeugen:

Für unternehmerisch genutzte Personenkraftwagen oder Kombinationskraftwagen ohne CO2-Ausstoß (E-Fahrzeuge) gilt seit 2016 das Recht auf Vorsteuerabzug. Voraussetzung für den Vorsteuerabzug ist, dass der begünstigte PKW zur Ausführung umsatzsteuerpflichtiger Lieferungen und sonstiger Leistung verwendet wird. E-Fahrzeuge, deren Anschaffungskosten € 40.000 nicht überschreiten, sind von der Vorsteuer absetzbar. Übersteigen die Anschaffungskosten die Angemessenheitsgrenze um mehr als 100 % (über € 80.000,-), steht kein Vorsteuerabzug zu. Bei Anschaffungskosten zwischen € 40.000 und € 80.000 soll der Vorsteuerabzug anteilsmäßig erfolgen.

 

Sachbezugs-Befreiung für Firmenfahrzeuge:

Nach der neuen Sachbezugswerteverordnung, die seit 1.1.2016 in Kraft ist, ist auch dann kein Sachbezug anzusetzen, wenn Arbeitnehmer das arbeitgebereigene Elektroauto (Kraftfahrzeugen mit einem 0 Gramm CO2-Emissionswert pro Kilometer) privat nutzen können.

 

Viele Versicherungsgesellschaften gewähren Nachlass für Elektrofahrzeug.

Auch zahlreiche Gemeinden Österreichs gewähren Förderungen für Elektrofahrzeuge. Erkundigen Sie sich am besten gleich bei Ihrem Gemeindeamt!